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02. September 2013

MTBO-WM: Lang

Die Langstrecke wurde ihrem Namen gerecht, forderte aber auch im WM-Abschließenden Lauf ein hohes Maß an Konzentration und genug Liebe zum Detail in der Orientierung. Dramatik bot nicht nur der Rennverlauf sondern etwas Aufregung kam auch schon vor dem Start auf.

Heute standen alle Deutschen am Start der Langstrecke in Veszprém. Die Hitze schlug auch heute wieder unbarmherzig zu. Zu Beginn des Rennens führte der Kurs für fast alle Strecken durch ein Waldgebiet um dann in ein offenes Steppengelände überzugehen. Dort befand sich für die Elite-Fahrer ein Schmetterling, der das Hinterherfahren minimieren sollte. Der sehr schnelle Kurs führte zum Ende durch Siedlungsgebiet zum Burgplatz in Veszprém ins Ziel.

Mit dem letzten Rennen der Woche wurde so vor allem die physische Komponente nochmals gefordert. Am heutigen Tag gelang Anke Dannowski bis auf Routenwahlen ein nahezu fehlerfreies Rennen und fuhr im Endklassement auf Rang 15 mit 6 min Rückstand. Auch Lydia Jahn verzichtete auf einen größeren Patzer und fuhr in einem beherzten Rennen auf Rang 50.

Bei den Männern reichte es am heutigen Tag nicht zu einem Platz unter den ersten 20, aber Benjamin Michael konnte sich erneut fahrerisch stark zeigen und sich auf Rang 28 platzieren. Mark Huster und Denny Albert mussten ein wenig den Strapazen der Vortage Tribut zollen und rangieren mit den Plätzen 48 und 55 in der vorderen Hälfte des WM-Feldes. Im Feld der Junioren fuhr Lukas Falke nach einem groben Fehler auf einen beachtlichen 50. Platz.

Bei den Master-Fahrern war die Situation ähnlich, auch hier waren die ganz vorderen Plätze ausser Reichweite. Dennoch gelangen gute Platzierungen: Olaf Kaden (13.), Torsten Kaufmann (22), Thomas Hartung (29) und Michael Sturm (32) in der M40. Matthias Jahn hatte nach Platten aufgegeben. Bei den W40 kamen Andrea Kröber und Uta Spehr auf die Plätze 12 und 13. Aus deutscher Sicht fuhr Harald Männel auf Rang 12 in der M50, gefolgt von Peter Heinrich auf 18 und Sergej Sonnenberg auf 29. Bei den Damen 50 legte Olga Sonnenberg die letzten 3 Posten mit Defekt zu Fuß zurück und lief auf Platz 12 ein. Reinhard Wieland fuhr auf einen sehr guten 18. Platz in der Klasse M60. 

Wir blicken auf eine schöne aber schlauchende WM-Woche in Ungarn zurück. Dank seinem Ghost-Zelt spendete uns Sturmi täglich einen Flecken Schatten im heißen Gras. Mit der heutigen Siegerehrung und anschließendem Spanferkel wird die Hitzeschlacht gebührend beendet.