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30. November 2010

Licht ins Dunkel

brachten gut 35 Teams beim Nacht MTBO im Saaletal. Dabei konnte man innerhalb von 200 Minuten insgesamt 22 Posten anfahren, die kreativ versteckt waren. Die Ergebnisse sind ebenfalls hier zu finden!

Bei einigen Minusgraden und Sternenhimmel trafen sich pünktlich zur Dämmerung gut 35 Teams in Beesenstedt um sich mit der Karte mal wieder auf Postensuche zu begeben. Besonderheit dieses Team-Marathons: Er führte über 200 min durch die Dunkelheit. Falk Wenzel als Hauptorganisator des Rennens hatte sich ein paar witzige Postenstandorte ausgesucht und Fähre und Brücke zur Saalequerung mit ins Spiel gebracht. Einige der Posten waren nur als Team oder durch Klettereinlagen zu erreichen.

Gestartet wurde in 10er Blöcken und es gab 22 Posten zu holen, was aber keines der teilnehmenden 2er-Teams auch nur annähernd schaffte. Die begehrtesten Posten waren der Posten in der Kneipe Burgblick in Rothenburg, südlich von Könnern. Dort konnten sich die Teams bis zu 30 Zusatzpunkte verdienen wenn sie treffsicher an der Dartscheibe waren. Das Siegerteam "Lichtblick" (Anke Dannowski [&] Mark Huster) konnte nicht zuletzt dadurch von einfachen extrapunkten profitieren. Sobald sich eine Frau im Team befand gab es einen Multiplikator von 1.2 der erfahrenen Punkte. Das windige Doppel, hier galt es zwei Posten die an Windmühlen angebracht waren zu besuchen und damit die doppelte Punktzahl für diese zwei Posten zu erhalten, verhalf dem eigentlich Punktbesten Team des Tages ""Farbenblinde Bandscheiben"" (Rick Simon [&] Thomas Hartung) zu 303 Punkten. Sie mussten sich einzig dem Sieger-Mixed-Team geschlagen geben was durch den Multiplikator auf 336 Punkte kam. 

Es gab eine Zeitüberschreitung die zur Disqualifikation führte und zwei Ausfälle durch Defekt und das zu späte erreichen der Fähre was in einer Verletzung endete und die BikerBoarder, eines der Favoriten-Teams, zum Aufgeben zwang. So einige mußten schon zeitig mit wenig Licht auskommen. Aber irgendwie hatten doch alle einen riesigen Spaß, auch wenn die überfrohrenen großen Pfützen nicht immer alle Radfahrer trugen. Falk konnte nach dem Rennen auch entspannter auf die erfolgreiche Durchführung blicken und bei der Siegerehrung wurden alle Teams mit Punkten aufgesagt. [nbsp]Großer Dank gilt Falk Wenzel und seinem Orga-Team!