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11. Februar 2004

Kälteschlacht in Åsarna

Stine Hjermstad Kirkevik hat die Norweger von dem Trauma befreit, bei Ski-OL-Weltmeisterschaften keinen Titel mehr holen zu können. Sie gewann heute bei den Damen die Langdistanz. Bei den Herren ging Gold an Eduard Khrenikov aus Russland. Das deutsche Team musste bei Temperaturen zwischen minus 15 und minus 20 Grad Lehrgeld zahlen.

Die beste deutsche Platzierung holte noch Katrin Renger als 25. bei den Damen. Dennoch zeigte sie sich wenig zufrieden. Ebenso Susan Kurth, die bei ihrer WM-Premiere 38. wurde. Bester deutscher Herr wurde Bernd Kohlschmidt als 43. Geschlossen zeigten sich dahinter Sergej Sonnenberg als 46. und Eike Bruns als 47. Vor allen Dingen die Kälte stellte die Läufer vor große Probleme.

Beim deutschen Team machten sich deutliche Material-Probleme bemerkbar. Bei dem kalten und aggressiven Schnee erwischte keiner aus dem Team einen guten Ski und musste mit sehr langsamen Verhältnissen kämpfen. Aber auch die Streckenlänge tat bei den Temperaturen ihr Übriges. Die Siegerzeiten wurden bei den Damen um zehn und bei den Herren um sieben Minuten überschritten. Dementsprecchend groß waren auch die Rückstände der deutschen Läufer. Aufgrund der Kälte war der Start zunächst um zwei Stunden auf 12 Uhr verschoben worden, weil in den Morgenstunden noch Temperaturen von unter minus 25 Grad herrschten.

Auszug aus den Ergebnissen: Damen, 16 km, 565 Hm 1. Stine Hjermstad Kirkevik (NOR) 1:25:55 2. Hannele Valkonen (FIN) 1:28:23 3. Natalia Tomilova (RUS) 1:30:12 25. Katrin Renger (GER) 1:58:21 38. Susan Kurth (GER) 2:51:12 Herren, 23 km, 955 Hm 1. Eduard Khrenikov (RUS) 1:52:40 2. Tomas Löfgren (SWE) 1:54:39 3. Tomy Olsen (NOR) 1:54:45 43. Bernd Kohlschmidt (GER) 2:42:41 46. Sergej Sonnenberg (GER) 2:48:06 47. Eike Bruns (GER) 2:49:37

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