27. August 2025
Deutschland-Cup und Elbtal-MTBO
Am vergangenen Wochenende hatten die Dresdner MTBO‘ler zum Ranglistenlauf in der Jungen Heide geladen. Bahnleger Steffen Hauschild hatte die Karte nochmal überarbeitet und sich viel Mühe mit den bereitgestellten Bahnen gemacht.Mehrmals war er nach eigenen Angaben jede Bahn abgefahren um zu testen ob die Streckenlängen passen und wahrscheinlich auch um selber für die bald anstehenden DM zu trainieren. Zumindest die Siegerzeiten lassen auf eine gute Form schließen.
Das Gelände nördlich der A4 ist ein absoluter Spielplatz für Dresdens Mountainbiker und so waren alle im Vorteil die mit diesem Sportgerät umgehen können.
Anspruchsvolle Auf- und Abfahrten, viele verworrene Wege und sandige Abschnitte forderten volle Konzentration über eine Stunde lang.
Am besten kam Hendrik Heß aus der erzgebirgischen Tannenberg mit diesen Bedingungen zurecht und siegte vor Anton Ryzhof und Holger Mager. Bei den sehr schwach besetzten Damen gewann Seriensiegerin Irma Shmidt vor Jana Storch.
Am Folgetag wurde zum Elbtal-MTBO auf den Campingplatz Bad Sonnenland geladen. 4 Stunden lang galt es so viele Punkte wie möglich auf die Habenseite zu bekommen.
Die Karte zwischen Radebeul und Radeburg war ein Mix aus Waldgebieten mit engen Tälern, offenem Gelände und urbanen Anteilen im Süden, die in dem Maßstab und dem Druck eine echte Herausforderung für die Augen waren. Das fast schon herbstliche Wetter war ideal für diesen Wettbewerb und am Anfang und Ende zeigte sich auch die Sonne.
An der Spitze der Gesamtwertung gab es wieder heiße Duelle zwischen den üblichen Verdächtigen. Die Bremsstrahlung mit Hendrik Heß und Anton Ryzhov, den ersten beiden des Vortages, setzte sich knapp vor XY ungelöst, mit Falk Wenzel und Björn Schaff, und Team TDS, Holger Mager und Robert Grund, durch. Ein starken Auftritt bot das noch junge Team Brandt, mit Linda und Til, die zufällig den gleichen Nachnamen tragen, was den Sieg im Mixed einbrachte. Die Damen gewinnen Ute Lucassen und Ute Schönfeld und die Familienwertung geht an die Lokomotiven, Otto und Tomi, die nicht zufällig den beide den gleichen Nachnamen Kääriäinen tragen.
Eine sehr gelungenes Wochenende mit den beiden Veranstaltung die natürlich wieder mehr Teilnehmer verdient gehabt hätten.
Fotos: Holger Pfeifer
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Alle Bilder von Holger
Bericht zum Sonntag auf der Seite des Vier-Länder-Cups