03. August 2026
Deutschlandcup Runde 10/11
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In Fichtelberg im Fichtelgebirge unterhalb des Ochsenkopfes wurden am Wochenende die Läufe 10 und 11 des diesjährigen Deutschland-Cups der Mountainbike-Orientierer ausgetragen.
Im Rahmen der BF5Days wurden die sehr ordentlich organisierten Rennen jeweils am späten Nachmittag durchgeführt, da vormittags die Orientierungsläufer den Wald bevölkerten.
Die Karte an beiden Tagen von Fichtelberg in nördlicher Richtung bis hinauf zum Gipfel des Ochsenkopfes. Das sorgte natürlich für reichlich Höhenmeter und wurde dem „Mountainbike“ im Namen dieser Sportart mehr als gerecht. Davon profitierten erwartungsgemäß vor allem die bergfesten Leichtgewichte unter den Teilnehmern.
Die Bahnen waren interessanterweise in zwei Abschnitte mit unterschiedlichen Maßstäben aufgeteilt – quasi eine Mitteldistanz mit angeschlossenem Sprint. Eine gelungene Mischung, die für zusätzliche Abwechslung sorgte.
Schön war auch, dass einige internationale Teilnehmer den Weg nach Fichtelberg gefunden hatten. So waren unter anderem mehrere italienische MTBO-Fahrer am Start, die die Ergebnislisten ordentlich durcheinanderwirbelten. Interessanterweise waren sie in orangenen Trikots statt im traditionellen italienischen Azzurro unterwegs – langsamer machte sie das allerdings keineswegs.
Am Sonnabend gewann Herr Traversi Montani die Männerkonkurrenz mit einem Vorsprung von satten fünf Minuten vor Anton Ryzhov und Hendrik Heß. Auch die Frauenklasse wurde von der Italienerin Iris Aurora Pecorari klar dominiert.
Am Sonntag wurde das Rennen im Score-Modus mit Massenstart ausgetragen. Auf einer etwas größeren Karte im selben Gebiet galt es, innerhalb von 90 Minuten möglichst viele Posten einzusammeln. Auch an diesem Tag wurden alle noch einmal ordentlich „in die Höhe gejagt“. Bis über den Gipfel des Ochsenkopfes hinaus waren die Posten verteilt.
Für die Leistungsstärksten war selbst das noch nicht genug: In der Herrenkonkurrenz gelang es gleich drei Teilnehmern, alle Posten einzusammeln, sodass die gefahrene Zeit über den Sieg entscheiden musste. Hier war Hendrik Heß der Schnellste und benötigte dafür lediglich rund 79 Minuten.
Ein sehr schönes Event in einer herrlichen Landschaft, das Endspurt Events auf die Beine gestellt hat – und das bei erfreulich angenehmen Temperaturen.
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