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17. Juni 2025

D-Cup zwischen Main und Mosel

Sebastian
Sebastian Anders kam in den Weinbergen auf 3 in der Herrenklasse ins Ziel. Am Sonntag wartete er mit hervorragender Karte und Bahn auf. Foto: Philipp Kargel
Sebastian Anders kam in den Weinbergen auf 3 in der Herrenklasse ins Ziel. Am Sonntag wartete er mit hervorragender Karte und Bahn auf. Foto: Philipp Kargel

Am letzten Sonnabend traf sich die Gemeinschaft der MTBO-Sportfreunde in Klein-Winternheim, einer Gemeinde südlich von Mainz. Südlich verbindet man ja mit Sonne und hohen Temperaturen. Und das wird wohl auch allen in Erinnerung bleiben wie heiß es an diesem Tag in der Südhanglage der Weinberge war. Gefühlte 51,6 Grad brannte die Sonne herunter. Das sollte aber dem sehr ordentlich gemachten Rennen keinen Abbruch tun.
Die Mitglieder vom Verein in Budenheim rund um Klaus Wersin, hatten sich alle Mühe gemacht ordentliche Bahnen zwischen den Rebstöcken zu kreieren. Es war von allem etwas dabei was MTBO‘ler mögen, variationsreiches Gelände mit anspruchsvollen Auf- und Abfahrten, die auch die geleisteten Trainingskilometer rechtfertigen. Und Kartenarbeit, die den Grips und die angehäufte Erfahrung herausfordern.

Am folgenden Sonntag hatte das Team um Sebastian Anders und Steffen Liehr von der CTG Koblenz die Idee einen dreistündigen Score Wettbewerb zum D-Cup auszurichten. Im Vorfeld sei erwähnt, dass das Wetter ziemlich konträr zum Vortag mit feuchten 18 Grad sehr viel angenehmer daherkam.
Der Wald südwestlich von Koblenz im deutschen Eck zwischen Rhein und Mosel bot ein wirkliches ideales Terrain für Score. Zwei sich überschneidende Karten, die von einer Bundesstraße getrennt wurden. Zudem waren nur zwei Übergänge möglich.
Eine überaus bergige Angelegenheit machte den Sonntag zu einem Fest für gerissene Strategen. Nur allein Waden-Power brachte hier nicht den Erfolg. Mann und Frau mussten hier wirklich immer wieder innehalten und den besten Konsens aus verbleibender Zeit, verbleibender Energie und noch machbaren Möglichkeiten finden. Ein sehr schönes Rennen, dass leider nur den recht wenigen Teilnehmern in Erinnerung bleiben wird.

Im Ergebnis gab es wenig Überraschung. Die Herrenklasse gewann an beiden Tagen Anton Ryzhov, bei den Damen Irma Shmidt. Da hatte sich die weite Zugreise von Berlin gelohnt. Die D20 gewann am Sonnabend Charlotte Anders souverän. Bei den Junioren siegte Per Hähnel doppelt, wobei er am Sonntag alle Posten abräumte und somit mehr Punkte als Anton einfuhr. Die teilnehmerstärkste Klasse war diesmal die H40. Der Weinkönig wurde Mirko Schütze, am deutschen Eck siegte Lokalmatador Ingo Horst.

Irma Irma
Irma Shmidt hatte Sonnencreme aufgetragen und gewann die Damenklasse doppelt. Foto: Philipp Kargel
Irma Shmidt hatte Sonnencreme aufgetragen und gewann die Damenklasse doppelt. Foto: Philipp Kargel
Lotte Lotte
Charlotte Anders gewann die Hitzeschlacht am Samstag in der D20. Am Sonntag musste sie Bilder machen. Foto: Philipp Kargel
Charlotte Anders gewann die Hitzeschlacht am Samstag in der D20. Am Sonntag musste sie Bilder machen. Foto: Philipp Kargel
Henk Henk
Hendrik Heß fuhr auf 2 in den Weinbergen. In Koblenz verlor er leider seinen Chip. Foto: Philipp Kargel
Hendrik Heß fuhr auf 2 in den Weinbergen. In Koblenz verlor er leider seinen Chip. Foto: Philipp Kargel
Mirko Mirko
Der Weinkönig der H40 Mirko Schütze vor dem dritten Steffen Hauschild. Am Sonntag hatte er leider keine gute Routenwahl. Foto: Philipp Kargel
Der Weinkönig der H40 Mirko Schütze vor dem dritten Steffen Hauschild. Am Sonntag hatte er leider keine gute Routenwahl. Foto: Philipp Kargel
Ronny Ronny
Erfreulich der Zuwachs aus München in diesem Jahr. Ronny Natho fuhr am Samstag auf 2 und Sonntag auf 4 in der gut besetzten H40. Foto: Philipp Kargel
Erfreulich der Zuwachs aus München in diesem Jahr. Ronny Natho fuhr am Samstag auf 2 und Sonntag auf 4 in der gut besetzten H40. Foto: Philipp Kargel
Ulli Ulli
Ulli Kretschmar aus Dresden hatte wie so viele eine weite Anreise, konnte aber diesmal nicht in die Podiumsplätze der H60 eingreifen. Foto: Philipp Kargel
Ulli Kretschmar aus Dresden hatte wie so viele eine weite Anreise, konnte aber diesmal nicht in die Podiumsplätze der H60 eingreifen. Foto: Philipp Kargel

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