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13. Januar 2026

Wenke Heinemann vor U23-WM in Bestform

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Wenke Heinemann läuft am Sonntag beim in Tschechien ausgetragenen Bundesranglistenlauf Bestzeit.
Foto: Veranstalter
Wenke Heinemann läuft am Sonntag beim in Tschechien ausgetragenen Bundesranglistenlauf Bestzeit.
Foto: Veranstalter

Zweimal die meisten Punkte bei den ersten beiden Bundesranglistenläufen zu holen - das war für Wenke Heinemann ein Selbstläufer. Aber dass die Ski-Orientierungsläuferin des SV Robotron Dresden dabei auch noch die gesamte tschechische Konkurrenz hinter sich ließ, zeugt zwei Wochen vor den U23-Weltmeisterschaften von einer bestechenden Form.

Tschechien gehört zu den führenden Ski-Orientierungslauf-Nationen in Mitteleuropa. Nicht ohne Grund finden viele deutsche Wettkämpfe dank Kooperationen im Nachbarland statt. Sich mit der tschechischen Spitze zu messen, ist indes für deutsche Ski-Orientierungsläufer nahezu aussichtslos. Wenke Heinmann hat am Sonntag den Gegenbeweis angetreten und die Mitteldistanz in Studenec vor den international erfahrenen Anežka Hlaváčová und Helena Randáková für sich entschieden.

Und doch kommt dieser Sieg nicht komplett überraschend. Nach einem guten Saisonstart bei Weltranglistenläufen Mitte Dezember im norwegischen Sjusjøen holte die 21-Jährige bei den drei Weltranglistenläufen zum Jahreswechsel im schweizerischen Val Müstair unter anderem einen fünften Platz, bei dem sie die gesamte Konkurrenz aus Italien, Österreich und eben Tschechien hinter sich ließ. An selber Stätte zeigten sich übrigens auch die deutschen Herren gut aufgelegt. Bei den drei Läufen holten Florian Flechsig (USV TU Dresden), Bernd Kohlschmidt (SV Robotron Dresden) Ole und Finn Wittiber (SC Bonn) sowie Andrei Krämer (Post SV Dresden) Platzierungen zwischen den Rängen 11 und 23.

In Studenec hatte Wenke Heinemann dabei noch nicht einmal einen idealen Start. Beim Sprint am Samstag kam sie insgesamt auf Rang fünf. Beste Deutsche blieb sie dennoch, klar vor ihrer Mutter Anne, die an beiden Tagen zweitbeste Deutsche blieb.

Bei den Herren holte sich Bernd Kohlschmidt an beiden Tagen die Höchstpunktzahl ab jeweils vor Hendrik Heß (USV TU Dresden) und Mark Huster (SV Sachsen 90 Werdau).

In gut einer Woche wird es dann ernst für Wenke Heinemann, wenn sie vom 22. bis 25. Januar bei den U23-Weltmeisterschaften in Bulgarien antritt. Eingebettet sind die Titelkämpfe in die erste Weltcuprunde. Zudem werden dort die Senioren-Weltmeisterschaften ausgetragen, bei denen auch deutsche Teilnehmer gemeldet sind.

Eike Bruns
Saisonstart mit Doppel-Bundesranglistenlauf am Wochenende
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