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28. Januar 2024

Norwegen lässt zum WM-Abschluss keine Zweifel aufkommen

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Norwegen mit Jørgen Baklid und Anna Ulvensøen (M.v.li.) gewinnt erwartungsgemäß die Sprintstaffel vor Schweden mit Magdalena Olsson und Jonatan Ståhl sowie der Schweiz mit Eliane Deininger und Nicola Müller (v.li.).
Foto: Peter Krappel / WSOC 2024
Norwegen mit Jørgen Baklid und Anna Ulvensøen (M.v.li.) gewinnt erwartungsgemäß die Sprintstaffel vor Schweden mit Magdalena Olsson und Jonatan Ståhl sowie der Schweiz mit Eliane Deininger und Nicola Müller (v.li.).
Foto: Peter Krappel / WSOC 2024

Zum Abschluss der Weltmeisterschaften im Ski-Orientierungslauf ist Norwegen seiner Favoritenrolle mehr als gerecht geworden. Bei der Sprintstaffel am Samstag in Ramsau in Österreich ging der Titel am Ende ungefährdet an Anna Ulvensøen und Jørgen Baklid.

Jørgen Baklid hat damit eine lupenreine Billanz von vier Goldmedaillen in vier Rennen vorzuweisen und ist damit vor dem Weltcup-Finale klarer Favorit auf die "große Kugel". Anna Ulvensøen teilt sich die WM-Krone bei den Damen mit der Schwedin Magdalena Olssen, da beide je zwei Goldmedaillen aus Ramsau mitnehmen. Die Schweden holten in einem spannenden Finish Silber in der Sprintstaffel.

Gelaufen wurde die Sprintstaffel in Mixed-Zweierteams in der Reihenfolge männlich-weiblich-männlich-weiblich-männlich-weiblich. Jørgen Baklid machte schon Mitte des Rennens auf der dritten Strecke alles klar für Norwegen und legte den Grundstein für den Vorsprung von am Ende fast einer Minute. Viel knapper wurde es hingegen im Rennen um den Vizeweltmeistertitel. Die Schweden Jonatan Ståhl und Magdalena Olsson kamen nicht ideal ins Rennen und lagen bis zum letzten Wechsel noch hinter den Schweizern mit Nicola Müller and Eliane Deininger. Erst auf der sechsten und letzten Strecke schaffte es Magdalena Olsson durch besserere Routenwahlen und einer straken Physis, sich an Eliane Deininger vorbeizuschieben und Silber mit fünf Sekunden Vorsprung zu sichern. Mit weiteren gut zwei Minuten Abstand folgte ein spannendes Finish um die Plätze vier bis sieben, das Bulgarien vor Finnland, Estland und Italien für sich entschied. Das deutsche Team mit Pia und Tom Buchholz (beide MTK Bad Harzburg) lieferte sich mit Japan ein enges Rennen um Platz zwölf, das aber am Ende die Asiaten klar für sich entscheiden konnten.

Bei den parallel ausgetragenen Junioren-Weltmeisterschaften wurde der Staffelwettbewerb in klassischen Dreierteams ausgetragen. Bei den Damen ging der Titel an Schweden vor Norwegen und Tschechien. Bei den Herren gewann Estland vor Finnland und Tschechien. Das deutsche Team mit Ole Wittiber (SC Bonn), Max Knopfler (SV Sachsen Werdau) und Julius Lucke (Post SV Dresden) kam nach einem Fehlstempel nicht in die Wertung.

Gold ging bei den Damen bei den Jugend-Europameisterschaften an Tschechien vor Finnland und Lettland. Das Rennen bei den Herren entschieden die Letten für sich vor Finnland und Tschechien.

International geht es weiter im Wettkampfkalender mit dem Weltcupfinale vom 23. bis 25. Februar in Estland, bei dem parallel nicht nur die U23-Weltmeisterschaften, sondern auch die Senioren-Weltmeisterschaften ausgetragen werden, nachdem diese wegen Schneemangel in Italien abgesagt werden mussten. Schneemangel ist derzeit noch ein Thema für die nächsten nationalen Termine, die aber nach wie vor mit den Deutschen Meisterschaften Sprint am 17. und 18. Februar im Harz sowie den Deutschen Meisterschaften Lang- und Mitteldistanz am 2. und 3. März im Erzgebirge angesetzt sind.

Mehr:
Homepage der WM, Junioren-WM und Jugend-EM 2024 im Ski-Orientierungslauf

Eike Bruns
Drittes Gold für Baklid, Ulvensøen komplettiert norwegischen Erfolg
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