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13. August 2024

Masters-WM in Viborg

Henk
Kampf um jeden Platz. Hendrik Heß beim Fotofinish des Massenstarts. Foto: Veranstalter
Kampf um jeden Platz. Hendrik Heß beim Fotofinish des Massenstarts. Foto: Veranstalter

Unter dem nicht ganz einfach zu merkenden Kürzel WMMTBOC wurden vom 7. bis 10. August die WM-Medaillen bei Sprint, Mittel, Lang und Massenstart vergeben. Eine Silberne und 2 Bronzene davon gingen an deutsche Starter.

Die Wettbewerbe waren im mittleren Jütland weiträumig verteilt, bis zu 100km von Viborg entfernt lagen die Arenen der Langstrecke im Westen bzw. des Massenstarts östlich am Meer. Sprint, Mittel und Modelevent waren nahe Viborg. Alle Karten, Gelände und Bahnen waren von hervorragender Qualität. In allen Wäldern fand sich ein dichtes Netz an Trails, welche teilweise auf blow-up Auschnitten dargestellt wurden und trotzdem die Grenzen der Lesbarkeit ausloteten. Teilweise waren die Trails sogar befestigt. Bei dem Gesamtaufkommen von MTBern in der Region, ist das einigermaßen erstaunlich. Was da die deutschen Forsten wohl sagen würden.

Ein Fest des O-Sports waren die vier Läufe. Von über 400 Teilnehmern kamen 22 aus Deutschland. Knifflige längere Routenwahlen wechselten sich ab mit detailrecher Feinorientierung und fahrtechnischen Anspruch. Dazu schönstes Wetter, außer beim sehr verregneten Sprint. Anke Dannowski als IOF Adviser hatte über alles ein Auge.

Gleich am ersten Tag fuhren Harald Männel (M65) und Bernd Döhler (M70) im Massenstartrennen bei Ebeltoft auf Bronze und Hendrick Heß sorgte für das Photofinish-Bild der Woche, obwohl es nur um Platz 14 ging. Bei der Mitteldistanz am Donnerstag gab es aus deutscher Sicht leider nur eine Verletzung bei Olga Sonnenberg zu vermelden. Im schlammigen Sprint am Freitag fuhr Sebastian Anders (M40) das beste deutsche Ergebnis ein und holte Silber.

Die abschließende Langdistanz wartete nocheinmal mit sehr schönen Bahnen und detailreichen Trails auf, wobei das sonst sehr gewissenhafte Augenmerk auf Regelverletzungen (Trassierband, Kampfrichter) nicht so streng gehandhabt wurde, was bei der Langstrecke naturgemäß aber nicht ins Gewicht fällt. Bei der Siegerehrung gab es zwar keine Medaille für Deutschland, jedoch einen 2.Platz in der World Masters Serie für Uta Spehr (W60) zu bejubeln. Im Medaillenspiegel der WM landet Deuschland auf Platz 14. Die meisten Medaillen gingen an Schweden vor Dänemark und der Schweiz. Knapp vor Deutschland platzierte sich Spanien, welches die Masters-WM 2025 ausrichten wird.

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Das beste Ergebnis aus deutscher Sicht schafft Sebastian Anders mit Silber im Sprint der M40. Foto: Veranstalter
Das beste Ergebnis aus deutscher Sicht schafft Sebastian Anders mit Silber im Sprint der M40. Foto: Veranstalter
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Bernd Döhler fährt auf Bronze im Massenstartrennen der M70. Foto: Veranstalter
Bernd Döhler fährt auf Bronze im Massenstartrennen der M70. Foto: Veranstalter
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Harry Männel erringt die Bronzemedaille beim Massenstart der M65. Foto: Veranstalter
Harry Männel erringt die Bronzemedaille beim Massenstart der M65. Foto: Veranstalter
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Die WM war auch der Abschluß der World Masters Serie. Uta Spehr landet auf Platz 2 in der W60. Foto: Mark Pilz
Die WM war auch der Abschluß der World Masters Serie. Uta Spehr landet auf Platz 2 in der W60. Foto: Mark Pilz
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In der M55 war die Konkurrenz eng. So konnte Michael Dube-Spuhn trotz guter Läufe nur Mittelfeldplätze einfahren. Foto: Veranstalter
In der M55 war die Konkurrenz eng. So konnte Michael Dube-Spuhn trotz guter Läufe nur Mittelfeldplätze einfahren. Foto: Veranstalter
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Ulf Uhlemann (M45) beim matschigen Sprintrennen. Foto: Veranstalter
Ulf Uhlemann (M45) beim matschigen Sprintrennen. Foto: Veranstalter

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Uwe Röhner
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