Marek Pompe Marek Pompe

Wohnort:
Dresden
Beruf:
Schüler
Jahrgang:
2003
Heimtrainer:
Tilo Pompe
Trainingspartner:
Jugendgruppe vom SV Robotron Dresden, OLer aus ganz Dresden
Erfolge:
CEYOC 2019 Relay 2nd Place
CEYOC 2019 Long 6th Place
DM Sprint 2019 M18 2nd Place
DM Mittel 2019 M16 3rd Place
Rückblick:

2020 war für niemanden ein Jahr wie es je geplant werden konnte. Eine Tür schloss sich nach der anderen dafür öffneten sich andere.

Geplant war eigentlich ein erfolgreiches Jahr in der H18 und die Teilnahme an so vielen internationalen Wettkämpfen wie möglich. Alles Beginn mit der geplanten Weisheitszahn-OP im Februar was mich einen halben Monat Training gekostet hat. Dafür lief die CEYOC-Vorbereitung dennoch sehr gut. Auch die Teilnahme an der Leichtathletik Cross-DM war zufriedenstellend. Dann begann es mit dem Lockdown und alle Wettkämpfen waren von heut auf morgen in den Sternen geschrieben, Training erfolgt allein und zuhause und Schule wurde auch auf zuhause umgelegt. Das Training musste erstmal umgeplant werden. Dabei wurden auch Kommunikationsschwächen zwischen mir und meinem ehemaligen Heimtrainer Herrn Juckelandt deutlich, da einfach der normale Austausch fehlte. Somit beginn dann die Zeit in der mein Vater mir die Trainingspläne schrieb und ich auch das Training fortsetzen konnte. Eher Grundlagen- und Allgemeintraining, da keiner sagen konnte was uns im Herbst erwartet. Im Juni fanden unter besonderen Bedingungen schon wieder regionale Wettkämpfe satt, worüber ich mich sehr gefreut habe und meine Form beweisen konnte. Dies konnte ich ebenfalls mit einer neuen 3000-Meter Bestzeit von 10:15 min. Im Sommer waren wir als Familie in Norwegen und im Anschluss dann im Sommer-TL des Sachsenkaders, welches zu meiner Freude in Schweden stattfand. Das OL-Sommer-Highlight schlechthin. Der Sommer ging und plötzlich wuchs die Chance auf eine EYOC bzw. EJYOC in Ungarn. Die Sichtungswettkämpfe gaben dann ein schönes Ziel worauf man hintrainieren konnte. Die EJYOC wurde dann Corona-bedingt abgesagt, kurz gab es die Hoffnung auf einen Ersatzwettkampf in der Schweiz – für den ich sogar qualifiziert wäre. Dann hieß es also weiter in Aussicht auf weitere Wettkämpfe in 2021 trainieren. In Vorbereitung auf die Sichtungswettkämpfe konnte ich meine 3000-Meter Bestzeit abermals unterbieten. 9:59 min war dann meine endgültige Bestzeit.

Somit ging 2020 als trainingsmäßig erfolgreiches Jahr zu ende und ich konnte mich gut weiterentwickeln.

Ausblick:

2021 sieht schon bisschen besser aus als letztes Jahr, ist aber ebenso ungewiss. Der Ansporn zu trainieren um dann wieder zu Wettkämpfen (national wie international) zu fahren ist auf jeden Fall da. Ebenso wie die Hoffnung auf schöne Trainingslager.

Ich möchte mich natürlich auch in den Bereichen der Laufkraft und -schnelligkeit wie der O-Technik weiterhin verbessern.

Marek Pompe