Matti Bruns Matti Bruns

Wohnort:
Bad Harzburg
Beruf:
Student
Jahrgang:
2001
Heimtrainer:
Thilo Bruns; Martin Hennseler
Trainingspartner:
Triathleten MTK; OL-Stützpunkt Südniedersachsen
Rückblick:

Rückblick Ski-OL: In der vergangenen Saison war Ski-Laufen kaum möglich, weil es kaum Schnee gab.  Selbst im Harzer Biathlon-Zentrum Sonnenberg wurde nur selten beschneit. Deshalb bin ich nur auf relativ wenige Einheiten, die dann auch meist nur elendiges Gekreisel auf einer 100 m Runde waren, gekommen. In der Wintersaison habe ich leider an keinem einzigen Wettkampf teilnehmen können.

Im Frühling und Sommer habe ich für meine Verhältnisse ordentlich Kraft aufgebaut und dann Mitte des Sommers mit Inliner-Einheiten begonnen. Diese habe ich trotz Verschiebung der Winteruniversade weiter bis zu meiner Krankheit im Oktober fortgesetzt. Die Krankheit hat bei meinem Körper stark belastet und ich war danach so schwach wie noch nie.

Rückblick Fuß-OL:

Das Jahr hatte für mich mit  Hüft- und Knieproblemen begonnen und ist dann im Februar leider wie üblich mit einer Mandelentzündung weitergegangen. Wegen der Hüftprobleme war ich einige Male bei einem Chiropraktor und einem Physiotherapeuten. Die Behandlung hat nicht nachhaltig gewirkt. Seitdem mache ich mindestens jeden dritten Tag Dehnübungen, damit ich überhaupt ohne Schmerzen laufen kann. Mitte März habe ich wieder mit Training beginnen können und dieses relativ schnell steigern können. Auf den schon relativ soliden Trainingsumfang von Ende März konnte ich immer weiter aufbauen.

Mein Training lief mit nur ein paar Aussetzern so gut wie noch nie und gipfelte dann in meinen besten Trainingswerten im September. Dann kam allerdings der Oktober. Bei den Wettkämpfen in Regensburg habe ich mich schon nicht so gut gefühlt und bin danach körperlich zwei Wochen komplett "out of order" gewesen. Nur für die nötigsten Sachen bin ich überhaupt aus dem Bett aufgestanden. Danach konnte ich zunächst wieder kurze Spaziergänge machen und es ging mir immer besser. Schließlich konnte ich Ende Oktober wieder vereinzelt kleine lockere Einheiten laufen. Nach diesen kurzen Einheiten habe ich meistens meine Muskulatur wie nach Intervallen der Intensität 5 gespürt.

Anfang September konnte ich mit meinem Trainingsaufbau wieder beginnen. Ich habe mit einigen Trainingsformen experimentiert und habe für mich eine ziemlich gute Zusammenstellung an Einheiten, für das, was ich vorhabe, gefunden.  

 

Ausblick:

Ausblick Ski-OL: Momentan bin ich dabei, meine Kraft wieder zu steigern und bin jetzt ca. bei einem Viertel meiner ursprünglichen Kapazitäten.  Da habe ich also noch viel Steigerungspotenzial. Da es aufgrund der aktuellen Situation wahrscheinlich keine Wettkämpfe gibt, ist mein Trainingsplan über den Winter noch auf Laufen ausgelegt. Sobald es aber richtig Schnee gibt, können einige Einheiten als Ski-Einheiten adaptiert werden. Mein Ziel ist es dann, an einigen technischen Einzelheiten zu feilen, weil ich in diesem Bereich in den letzten Jahren noch Defizite hatte und dadurch unnötig Kraft verpulvert habe. 

 

Ausblick Fuß-OL:

Momentan bin ich gut im Trainingsaufbau. Meinen Trainingsplan kann ich im Wesentlichen einhalten, aber ich gehe auf Nummer sicher, damit ich am 24. Dezember endlich meinen Brockenmarathon laufen kann. Eine Woche später werde ich unseren virtuellen Silvesterlauf laufen. Danach folgt ein weiterer Trainingsaufbau bis zum Bergmarathon am 22. Mai, bei dem ich die 42 km laufen möchte. Alternativ, wenn ich mich für den JEC qualifiziere, würde ich durch den veränderten Trainingsaufbau beim Bergmarathon nur den Halbmarathon laufen. Wichtig ist es für mich, dieses Mal endlich in der Wintervorbereitung gesund zu bleiben.

Mein Hauptziel für 2021 ist die Teilnahme an der JWOC 2021 in der Türkei vom 11.-16.07.

Matti Bruns